newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Computermagazin c't Techniken für 3D-Darstellung ohne Brille

Nintendos Konsole 3DS mit neuem Display ausgerüstet.

Hannover – 3D-Fernsehgeräte liefern bereits räumliche Bilder wie im Kino – doch sitzt man hier auch mit Shutterbrille im Wohnzimmer. 3D-Displays ohne Brille dagegen können in puncto Bildqualität zwar noch nicht mithalten. Aber spezielle Geräte, die nur für einen einzelnen Betrachter geeignet sind, könnten in naher Zukunft eine große Rolle spielen, schreibt das Computermagazin c’t in der aktuellen Ausgabe 10/10.

Die Herausforderung liegt darin, die Augen mit unterschiedlichen Bildern zu beliefern. So wird der dreidimensionale Eindruck erzeugt. Klassische Fernsehgeräte als Mittelpunkt des Wohnzimmers, die von mehreren Zuschauern gleichzeitig genutzt werden, erfordern sogenannte Multiview-Displays. Sie haben fünf bis neun Ansichten, die je nach Betrachterposition angezeigt werden. In puncto Bildqualität kommen sie nicht ansatzweise an aktuelle HD-Fernseher heran.

Denn je mehr Ansichten die Multiview-Bildschirme zeigen können, desto besser ist die Bewegungsfreiheit der Benutzer. Doch mit jeder Ansicht reduziert sich die Auflösung. Eine Lösung für dieses Problem zeichnet sich nicht ab. Immerhin könnten Multiview-Displays als digitale Werbeplakate ein Erfolg werden: Räumliche Werbung ist derzeit noch so ungewöhnlich, dass sie auffällt.

Spannender sind die Möglichkeiten bei Einzelbenutzer-Displays. Sie können mit Headtracking arbeiten, indem die Augenposition des Betrachters von einer Kamera verfolgt und das Bild entsprechend ausgerichtet wird, zum Beispiel von einer Webcam am Laptop. Am kostengünstigsten gelingt das durch eine Software-Lösung, die den Bildinhalt verändert. Bei nicht zu schnellen Kopfbewegungen funktioniert das schon nahezu optimal. Die halbierte Auflösung ist nur bei genauem Hinsehen wahrzunehmen.

„Wenn es Herstellern gelingt, diese 3D-Funktionalität zu integrieren, ohne dass man im 2D-Betrieb etwas davon merkt, spricht nichts gegen den massenhaften Einsatz“, erklärt c’t-Redakteur Jan-Keno Janssen. Als Testballon für 3D-Displays, die keine Brille erfordern, könnten sich Mobilgeräte erweisen. Nintendo hat bereits angekündigt, seine Handheld-Konsole 3DS mit einem solchen Display auszurüsten.

23.04.2010 © pressebox / newsburger.de

Weitere Meldungen

Studie Deutlich höherer Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, warnt vor einer gefährlichen Zunahme des Medienkonsums bei Kindern und Jugendlichen durch die Coronakrise: "Kinder und Jugendliche spielen und chatten satte 75 Prozent mehr als vor der Coronapandemie - das ...

Magenta TV Telekom will Wachstum von Fernsehplattform ankurbeln

Die Deutsche Telekom will das Wachstum ihrer Fernsehplattform Magenta TV ankurbeln. Aktuell hat sie 3,5 Millionen Kunden: "Fünf Millionen wollen wir erreichen. In zwei bis drei Jahren könnten wir dort sein", sagte Deutschlandvorstand Dirk Wössner der "Frankfurter ...

Neue Technologien Samsung arbeitet an holographischen Fernsehern

Studie E-Sport-Branche wächst weiter stark

"Marktwächter Digitale Welt" Verbraucherschützer prangern Abzocke mit In-Game-Käufen an

Gaming-Plattform Google will Stadia zu eigener Entertainment-Marke ausbauen

Umfrage 71 Prozent aller Deutschen besitzen Kopfhörer

GfK Entertainment Erstmals Schweizer Band auf Platz eins der deutschen Album-Charts

Bericht Neuer Woody-Allen-Film kommt im Herbst ins Kino

GfK Entertainment Mike Singer neu auf Platz eins der Album-Charts

GfK Entertainment Andrea Berg neu an der Spitze der Album-Charts

Statistiken Kinobetreiber kämpfen mit Umsatzeinbußen

GfK Entertainment Schiller neu an der Spitze der Album-Charts

Deutsche Charts auf Alexa Amazon Music und GfK Entertainment starten Kooperation

Neuer Rekord Über 300 Millionen Musik-Streams an Heiligabend und Silvester

Smart-TV BSI warnt vor Sicherheitslücken

Umfrage 72 Prozent wollen Kinofilme kurz nach Premiere streamen

Merkel Spielebranche wichtiger Teil unserer Kulturpolitik

Bitkom 30 Millionen Deutsche spielen Computerspiele

"Instant Games" Facebooks Messenger spielt mit der ganzen Welt

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »