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Horst Seehofer

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26.04.2015

CSU Seehofer will Ministerpräsidentenamt nicht vorzeitig aufgeben

„Man darf aus taktischen Gründen nicht aus dem Amt flüchten.“

München – Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Horst Seehofer schließt aus, sein Amt als Regierungschef vor Ablauf der Legislaturperiode im Jahr 2018 niederzulegen. „Vor mir liegen noch dreieinhalb Jahre als Ministerpräsident und die werde ich bis zum letzten Tag erfüllen“, sagte Seehofer der „Bild am Sonntag“.

Zur Begründung sagte Seehofer: „Ich habe den Wählern in Bayern versprochen, bei entsprechender Gesundheit die gesamte Legislaturperiode zu erfüllen. Man darf aus taktischen Gründen nicht aus dem Amt flüchten. Außerdem haben alle möglichen Nachfolger so herausgehobene Regierungs- und Parteiämter, dass sie den Bürgern gut genug bekannt sind.“

Gleichzeitig ist es für den CSU-Chef nicht ausgeschlossen, nach 2017 noch einmal für das Amt des Parteivorsitzenden zu kandidieren: „Ich stelle mich im November für die kompletten zwei Jahre zur Wahl. Die Frage, ob ich 2017 noch einmal antrete, steht doch jetzt gar nicht an.“

Einen Rücktritt vom Rücktritt 2018 schloss Seehofer jedoch ein für alle mal aus: „2018 ist unwiderruflich Schluss. Für mich wäre es die Krönung, die Partei und das Land im Erfolg zu übergeben. Und es wird uns gelingen, den Übergang harmonisch zu gestalten.“

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