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12.12.2009

CSU-Landesgruppe will gegen Kruzifix-Urteil vorgehen

Berlin – Die CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag will gegen das Kruzifix-Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) vorgehen. Dem Magazin „Focus“ zufolge fordert Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich, dass Deutschland sich Italien anschließen und die Berufung des Landes gegen das Urteil in dem förmlichen Verfahren aktiv unterstützen soll. Der EGMR hatte das Aufhängen von Kruzifixen in staatlichen Schulen Italiens als Verstoß gegen das Gebot der Religions- und Bildungsfreiheit gewertet. Italien will dagegen vor der Großen Kammer des EGMR in Berufung gehen. „Das Urteil beschädigt die Würde des Gerichts. Die Richter sägen damit an ihren eigenen Stühlen, denn die Menschenrechte, über deren Einhaltung sie wachen sollen, sind ja selbst aus dem christlichen Glauben heraus entstanden“, sagte Friedrich gegenüber dem Magazin.

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