Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

21.01.2010

CSU fordert Sonder-Abgabe der Banken

Berlin – Die CSU will die Banken stärker an den Kosten der Finanzkrise beteiligen. „Eine Banken-Abgabe, wie US-Präsident Barack Obama sie vorschlägt, hat mehr Charme als eine Börsenumsatzsteuer“, sagte der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) der „Rheinischen Post“. „Eine solche Abgabe wäre prinzipiell auch in Deutschland vorstellbar“, sagte Fahrenschon. Der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hans-Peter Friedrich, hält einen europäischen Krisenfonds für notwendig, in den die Finanzinstitute zur Absicherung gegen künftige Krisen einzahlen. „Es geht nicht, dass es Banken gibt, die im Notfall immer vom Steuerzahler gerettet werden müssen, weil dies sonst Folgeschäden hätte, die keiner verantworten kann“, sagte Friedrich. „Der vom Sachverständigenrat vorgeschlagene Banken-eigene Krisenfonds für Europa muss deshalb ernsthaft diskutiert werden.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/csu-fordert-sonder-abgabe-der-banken-6136.html

Weitere Nachrichten

Neonazi

© Marek Peters / marek-peters.com / GFDL 1.2

Niedersachsen Zahl rechter Straftaten erneut gestiegen

Die Zahl rechter Straftaten in Niedersachsen ist 2016 erneut gestiegen. Laut "Neuer Osnabrücker Zeitung" (Samstag) verzeichnete die Polizei 1622 Delikte ...

Frankfurt IG Metall

© Epizentrum / CC BY 3.0

IG Metall NRW Arbeitsplätze bei Opel in Bochum nicht gefährdet

Die IG Metall in NRW bereitet sich auf den Verkauf von Opel an den französischen Automobilkonzern PSA vor. "Wir müssen intern bewerten, ob der Deal mit PSA ...

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bericht NRW beteiligt sich nicht an Afghanistan-Abschiebung

NRW wird sich an der dritten Sammelabschiebung nach Afghanistan nicht beteiligen. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" ...

Weitere Schlagzeilen