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Raucherwarnung auf Zigarettenschachtel

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28.08.2015

CSU Drogenbeauftragte plant breitangelegtes Verbot von Tabakwerbung

Ab 2016 solle es schrittweise keine Tabakwerbung mehr geben.

Berlin – Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) will Plakat-Außenwerbung und Kinowerbung für Tabakwaren verbieten. „Ab 2016 soll es schrittweise außer an den Verkaufsstellen keine Tabakwerbung mehr geben“, sagte Mortler der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe).

Deutschland habe im Zuge der Tabakrahmen-Konvention vor vielen Jahren unterschrieben, dass die Tabakwerbung eingestellt werde. „Neben Bulgarien – das für mich in diesem Bereich kein Maßstab ist – sind wir das letzte EU-Land, das diese Regelung noch nicht umgesetzt hat“, sagte Mortler.

Die CSU-Politikerin spricht sich auch für eine gesetzliche Neuregelung aus, um Neue Psychoaktive Substanzen (NPS), auch bekannt als „Legal Highs“, künftig effektiver verbieten zu können.

„Wir werden dies so schnell wie möglich im Bundestag verabschieden“, sagte Mortler. „Das Ziel muss es sein, dass wir am Ende so schnell reagieren können, dass alle neuen Substanzen auf dem Markt automatisch illegal werden.“

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