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Christian Schmidt

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29.10.2015

CSU Agrarminsiter fordert Schulfach für Ernährung

„Das kleine Einmal-Eins der ausgewogenen Ernährung“ gehöre in die Klassenräume.

Berlin – Anlässlich der aktuellen Diskussion um die Gesundheitsgefährdung durch Wurst und Schinken, fordert Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) die Einbindung des Themas Ernährungslehre in den Schulunterricht.

„Wir müssen das Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil vor allem bei Jugendlichen und Kindern stärken“, sagte der Minister zu „Bild“ (Donnerstag). „Das kleine Einmal-Eins der ausgewogenen Ernährung“ gehöre in die Klassenräume – „am besten als eigenes Schulfach“, sagte Schmidt.

Gleichzeitig mahnt der Minister zur Besonnenheit und übte Kritik an der Darstellungsform der zuletzt vorgelegten Studie über die negativen Folgen des Fleischverzehrs: „Studien müssen verständlich informieren und dürfen keine Angst vor dem Biss ins Wurstbrot machen.“ Die Studien müssten „für den Verbraucher übersetzt und für die Anwendung relativiert werden“, forderte der Minister in „Bild“.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IRAC) hatte verarbeitetes Fleisch wie etwa geräucherte Wurst am Montag als krebserregend eingestuft.

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