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19.11.2009

Constantine – Fedora 12 ist da

(openPR) – Fedora 12 mit dem klingenden Namen Constantine, das von Red Hat geförderte und von der Linux-Community entwickelte Open-Source-Projekt, ist nun in der neuen Version verfügbar und steht zum download bereit. Die zahlreichen Neuerungen richten sich vor allem an Desktop-User, Administratoren und Entwickler. Herzu zählen unter anderem der Video-Kodierer Ogg Theora, Erweiterungen bei der Virtualisierung und Verbesserungen beim NetworkManager.

„Fedora legt schon immer Wert darauf, die aktuellsten Funktionen in die Distribution aufzunehmen; Fedora 12 ist dafür das beste Beispiel. Die Featureliste von Fedora 12 ist außerordentlich umfangreich“, berichtet Paul W. Frields, Fedora-Projektleiter bei Red Hat. „Die weltweite Community, wächst immer weiter. Allein seit dem letzten Release von Fedora 11 hat die Zahl der Fedora-Installationen um 25 Prozent zugenommen. Fedora 11 wurde bislang 2,3 Millionen Mal (1) installiert, das ist 20 Prozent mehr als die Vorgängerversion.“

Hier die wichtigsten Neuerungen von Fedora 12

– Fedora 12 enthält den Video-Kodierer Ogg Theora in der version 1.1, der sich durch eine verbesserte Bildqualität auszeichnet. Ogg Theora liefert scharfe, lebendige Bilder und ermöglicht es den Anwendern, mit einer kostenlosen Open-Source-Software hochauflösende Videos zu streamen und zu laden.

– In Fedora 7 wurde der NetworkManager das erstemal eingeführt und in der Zwischenzeit ist er zum De-facto-Standard für eine Vielzahl von Open-Source-Distributionen geworden. Neu sind einige Funktionen zur Konfiguration von Servern und Breitband-Internetzugängen.

– Virtualisierung ist heute zu einem wichtigen Bestandteil von IT-Infrastrukturen geworden. Fedora 12 hat dafür eine Reihe neuer Features, wie etwa die Verbesserung der Performance virtueller Speichermedien und die Ermittlung freien Speicherplatzes (Storage Discovery) sowie Unterstützung Hotplug-fähiger Netzwerkkarten, geringerer Speicherbedarf und moderne Infrastrukturen für das booten aus dem Netzwerk heraus. Diese neuen Virtualisierungsfunktionen helfen Administratoren sichere, leistungsfähige, skalierbare und einfach zu verwaltende Lösungen umzusetzen.

Das Fedoraprojekt

Die Fedora-Community verfolgt unter anderem das Ziel, alle sechs Monate ein komplettes und kostenloses freies Betriebssystem herauszubringen. In weniger als zwölf Monaten hat die Community somit Fedora 11 und Fedora 12 veröffentlicht. Hiermit bieten sie eines der größten und umfangreichsten Feature-Sets für Linux-Distributionen. Im vorliegenden Release können Interressierte sich heute bereits einen Eindruck davon verschaffen, welche Funktionen warscheinlich in den kommenden Versionen von Red Hat Enterprise Linux zu finden sein werden.

Die Fedora-Community wächst und gedeiht ständig. Weltweit gab es in diesem Jahr rund 15 Fedora Activity Days zu denen sich Fedora-Interressierte und Experten treffen, um über die vielfältigsten Themen rund um das Fedoraprojekt zu diskutieren. Beispielsweise geht es darum die Entwicklung neuer Features und Applikationen zu beleuchten oder auch die Arbeitsweise des Fedora-Projekts an sich direkt im Gespräch persönlich zu erläutern. Im Jahre 2009 fanden darüberhinaus weltweit drei sogenannte FUDCons (Fedora Users and Developers Conferences) in Berlin, Boston und Porto Alegre statt. Hier treffen sich Fedora Entwickler wie auch Benutzer um gemeinsam über die Entwicklungen im Detail zu sprechen und sich auszutauschen. Eine vierte Veranstaltung ist vom 5. – 7. Dezember 2009 in Toronto (Kanada) geplant. Zur weiteren Verbreitung der Ziele des Fedoraprojekts tragen auch die über 700 weltweit vertretenen Fedora Ambassadors bei, die für das Projekt in der Öffentlichkeit werben.

Fedora ist immer frei, damit alle es verwenden, ändern und auch verteilen können. Es wird von Leuten entwickelt, die rund um den Erdball leben und als Community zusammenarbeiten – dem Fedora Project. Das Fedora Project ist ein – durch eine große Community unterstütztes und von Red Hat maßgeblich gesponsertes Open Source-Projekt und nutzt für die Kommunikation öffentliche Foren und Mailinglisten. Das Projekt sorgt für schnelle, aber gleichzeitig qualitativ hochwertige Software und Innovationen, alle Prozesse sind offen und es wird Meritokratie gelebt, mit der großen, aber erreichbaren Vision, die beste Plattform und das beste freie Betriebssystem zu entwickeln, um es allen zur Verfügung zu stellen.

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