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14.06.2009

Confederations Cup startet als Generalprobe für WM 2010

(openPR) – Drei Jahre ist das deutsche Sommermärchen bereits her – dabei kommt es den meisten immer noch vor wie gestern. Schon jetzt sind viele Fans voller Vorfreude auf das nächste Fußballmärchen und werden mit Begeisterung den Confederations Cup verfolgen. Ein Jahr vor dem Start der Weltmeisterschaft in Südafrika ist er die „Generalprobe“ für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010: Für Stadien, Infrastruktur und Sicherheitskonzept ist der Cup ein echter Härtetest.

Die Sicherheit ist bei den Spielen am Kap der Guten Hoffnung die größte Sorge. Um ihr zu begegnen, nimmt Südafrika auch Hilfe aus dem Ausland in Anspruch – unter anderem bringt Ulf Stremmel, Geschäftsführer des Berliner Unternehmens Robowatch Technologies, die umfangreichen Erfahrungen ein, die das Unternehmen beim Einsatz seiner Sicherheitsroboter während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 und den olympischen Spielen in Peking 2008 gesammelt hat. „Die Sicherheitsstandards in Südafrika müssen verbessert werden. Dessen sind sich Regierung und Organisationskomitee bewusst und arbeiten intensiv daran. Denn sie wissen, dass das Image des Landes stark von der Sicherheitssituation abhängen wird, “ so Stremmel. Deshalb sollen zur WM 200.000 Polizisten und Militärkräfte eingesetzt werden. Auch in Technik wurde bereits erheblich investiert.

Vorbild Fußball-WM in Deutschland

Während der WM patrouillierten zwanzig Roboter nachts im und um das Berliner Olympiastadion. Während Indoor-Roboter MOSRO für die Überwachung von Rundgängen, Tiefgaragen und Lagerbereichen eingesetzt wurde, ging OFRO in den Außenbereichen und an den Zaunanlagen auf Streife. Dadurch konnte auf die aufwendige Installation stationärer Sicherheitstechnik verzichtet werden. Zudem ermöglichte das Zusammenspiel von Mensch und Maschine eine permanente und dabei effiziente Überwachung. Denn beide Parteien können sich auf das konzentrieren, was ihren Fähigkeiten entspricht:

Das Wachpersonal war im Einsatz, wenn es um die Absicherung der Trainings oder Spiele ging und die nimmermüden Roboter übernahmen die monotonen „Nachtschichten“. Darüber hinaus hätten sie, dank integrierter Gas- und Wärmesensoren, auch mögliche Brände frühzeitig entdecken und Alarm auslösen können. So war die Sicherheit im Stadion jederzeit – und mit vertretbaren Kosten – gewährleistet.

Anerkannte Experten

Das besondere Know-how, über das Robowatch in der Absicherung von Großveranstaltungen durch mobile Sicherheitsroboter verfügt, unterstreicht auch eine aktuelle Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Dort wird das Unternehmen mit seiner Technologie als beispielhaft für die Integration in Sicherheitskonzepte von Großveranstaltungen aufgeführt.

Download der Studie: www.vdivde-it.de/Images/publikationen/dokumente/Schlussbe…

Robowatch ist eines der weltweit führenden Servicerobotikunternehmen. Mit dem umfassenden Know-how in autonomer Steuerung, Elektronik, Sensorik und Konstruktion entwickeln die Berliner Robotikspezialisten richtungsweisende Lösungen zur Unterstützung, Entlastung und dem Schutz des Menschen in kritischen Situationen, bei monotonen Routinetätigkeiten oder gefährlichen Aufgaben.

Neben internationalen Entwicklungsprojekten setzt Robowatch seine Fähigkeiten auch in einer ganzen Palette eigener Produkte um: Die autonom navigierenden Sicherheitsroboter MOSRO und OFRO unterstützen Sicherheitskräfte bei der Überwachung großer Hallen, Außenflächen oder schwer einsehbarer Areale. So waren sie z.B. zur Eishockey-WM 2004 in Prag, zur Fußball-WM 2006 im Berliner Olympiastadion oder während der Olympischen Spiele 2008 in Peking im Einsatz.

Zudem entwickelt und vertreibt Robowatch autonome Systeme (Autonomous Unmanned Ground Vehicles, AUGVs), die Aufgaben im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz übernehmen. Mit OFRO+detect, ASENDRO und CHRYSOR stehen Roboter für Aufklärung, CRNE-Detektion (Erkennung chemischer, radioaktiver und nuklearer Gefahren), Entschärfung und Transport zur Verfügung. Mit ihren Fähigkeiten schützen sie Rettungskräfte bei gefährlichen Einsätzen und minimieren die Gefährdung von Menschenleben bei riskanten Einsätzen.

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