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19.12.2009

COMPUTERBILD Sicherheitstest – Kaspersky Lab „Internet Security 2010“ Testsieger

(openPR) – Über 500.000 Viren, Würmer und Trojaner sind nach COMPUTERBILD-Messungen derzeit im Internet aktiv und lauern darauf, Computer zu infizieren – ein riesiges Gefahrenpotenzial. Denn ist ein Computer erst einmal befallen, ist es oft schon zu spät: Viren löschen Daten, Würmer plündern das Adressbuch, Trojaner spionieren Bankdaten aus. Dagegen hilft nur ein zuverlässiges Internet-Sicherheitspaket. COMPUTERBILD hat fünf kostenpflichtige Sicherheitspakete und zwei kostenlose Virenschutz-Programme getestet (Heft 1/2010, ab Montag im Handel).

Ein gutes Internet-Sicherheitspaket sollte außer dem Virenschutz auch eine Firewall gegen den ungewollten Datenversand ins Internet und Angriffe von außen enthalten sowie einen Spamfilter gegen lästige Werbe-E-Mails. Außerdem sind ein Werbefilter für Internetseiten und eine Kinderschutz-Funktion empfehlenswert. Ärgerlich: Einige Sicherheitspakete bremsen den Rechner kräftig aus, etwa beim Kopieren von Dateien. Ohne Schutzpaket dauerte das Kopieren von fünf Gigabyte Daten weniger als zwei Minuten. Mit der McAfee „Internet Security 2010“ mussten die Tester satte vier Minuten länger warten. Auch bei Office-Dokumenten zeigten einige Programme Schwächen. Schlusslicht war ausgerechnet das Microsoft-Programm „Security Essentials“: Die Arbeit verzögerte sich um fast eine Minute. Generell sind die kostenlosen Sicherheits-Programme von Microsoft und Avira den kostenpflichtigen Testkandidaten unterlegen: Werbefilter, Firewall und Kinderschutz fehlen.

Testsieger wurde „Internet Security 2010“ von Kaspersky Lab (39,95 Euro). Die Software überzeugte in allen Sicherheitstests, war am einfachsten zu bedienen und erhielt als einziges Sicherheitspaket die Note „gut“. Allerdings entpuppte sich hier – wie bei allen Paketen – der Kinderschutz als Achillesferse: Er ist in den meisten Fällen leicht zu umgehen. Mehr Sicherheit versprechen einige Hersteller durch den Einsatz der neuen „In-the-Cloud“-Technik: Der PC ist mit dem Server eines Virenschutz-Anbieters verbunden und bildet mit anderen Rechnern eine „Wolke“ („Cloud“). Virenschutz-Hersteller können so bei Virenangriffen schneller Schutzprogramme entwickeln. Aber Achtung: Der PC überträgt ständig Informationen über besuchte Internetseiten oder E-Mails an die Hersteller.

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