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Commerzbank streicht 1.800 Jobs in Filialen

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22.02.2013

Stellenabbau Commerzbank streicht 1.800 Jobs in Filialen

Betriebsbedingte Kündigungen sollen „weitestgehend vermieden werden.“

Frankfurt/Main – Die schwer angeschlagene Commerzbank gibt weitere Details des angekündigten Stellenabbaus preis. So sollen in den Filialen des zweitgrößten deutschen Bankhauses bis spätestens Ende 2015 insgesamt 1.800 Jobs gestrichen werden, wie die Commerzbank am Freitag in Frankfurt am Main mitteilte. Betriebsbedingte Kündigungen sollten dabei aber „weitestgehend vermieden werden“, hieß es weiter.

So sagte die Bank zu, bis Ende 2014 auf betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland zu verzichten, wenn bis Ende dieses Jahres der Abbau von 600 Vollzeitstellen erreicht werde.

Bereits im Januar hatte die Bank angekündigt, in den kommenden drei Jahren 4.000 bis 6.000 Stellen abzubauen, den Großteil davon in Deutschland. Laut Gewerkschaft ver.di nannte der Commerzbank-Vorstand bereits damals den Privatkundenbereich als Schwerpunkt der Einsparungen. Dort gebe es demnach 30 Prozent zu viel Personal, also rund 3.400 Vollzeitstellen. Davon sollten 1.800 kurzfristig abgebaut werden, der Rest sei vom Wachstum der Sparte abhängig, hieß es damals.

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