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29.07.2011

Christian Schmidt sieht in Kosovo-Unruhen keinen Grund für Pessimismus

Berlin – Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, Christian Schmidt (CSU), sieht trotz der jüngsten Unruhen im Kosovo keinen Grund zum Pessimismus. „Das Kosovo bleibt eine Erfolgsgeschichte und ich bleibe optimistisch“, sagte er der „Mitteldeutschen Zeitung“, fügte allerdings hinzu: „Eigenmächtigkeiten und Provokationen beider Seiten kann es nicht geben. Wir werden alles tun, um das zu verhindern.“

Serbien müsse „zwar nicht sofort das Kosovo anerkennen. Aber es darf dessen Unabhängigkeit nicht ignorieren. Es soll mit dem Kosovo pragmatisch umgehen. Die Bundesrepublik Deutschland hat im Umgang mit der DDR gezeigt, dass man auch ohne Anerkennung das Wohl der Menschen beachten kann.“

Schmidt stellte zugleich klar, dass ein Abzug der Bundeswehr erst dann erfolgen wird, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind. „Wir brauchen Vertrauen und Stabilität“, erklärte er dem Blatt. „So lange beides nicht vorhanden ist, werden wir nicht aus dem Kosovo abziehen. Im Ergebnis wird die Entscheidung nicht nach dem Kalender, sondern nach der Situation getroffen.“

Die Sicherheitsverantwortung für die ehemals serbische Provinz soll 2012 von der NATO-Schutztruppe KFOR auf die kosovarische Regierung übergehen.

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