Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

China soll Gaddafi-Regime bis zuletzt Waffendeal angeboten haben

© dts Nachrichtenagentur

05.09.2011

Gaddafi China soll Gaddafi-Regime bis zuletzt Waffendeal angeboten haben

Tripolis/Peking – China soll dem libyschen Regime um Machthaber Muammar al-Gaddafi noch bis kurz vor dessen Sturz trotz internationaler Sanktionen einen millionenschweren Waffendeal angeboten haben. Das berichten die „New York Times“ und die kanadische Zeitung „The Globe and Mail“.

Staatlich kontrollierte chinesische Rüstungskonzerne hätten der libyschen Führung demnach noch im Juli Panzer, Raketenwerfer und Munition im Wert von 200 Millionen Dollar angeboten. Dies hätten Mitarbeiter des libyschen Übergangsrats mitgeteilt, die sich dabei auf Unterlagen berufen, die von einem kanadischen Korrespondenten entdeckt worden seien. Die Waffenlieferungen sollten laut dem Bericht über die Drittstaaten Algerien und Südafrika erfolgen. Ob die Waffen tatsächlich geliefert wurden, ist jedoch unklar.

Die chinesische Regierung bestätigte die libysche Anfrage nach Waffen, dementierte jedoch eine aktive Rolle. Laut einer Sprecherin des chinesischen Außenministeriums seien keine Verträge unterzeichnet und keine Waffen geliefert worden.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/china-soll-gaddafi-regime-bis-zuletzt-waffendeal-angeboten-haben-27391.html

Weitere Nachrichten

Sahra Wagenknecht Linke

© Sven Teschke / CC BY-SA 3.0 DE

Linke Wagenknecht warnt vor Eskalation im Verhältnis zu Russland

Die Linksfraktion im Bundestag fordert mit Blick auf Nato und EU "ein Ende der neuen Rüstungsspirale sowie der Sanktions- und Konfrontationspolitik ...

Spähpanzer Luchs

© Darkone / CC BY-SA 2.0

Militärausgaben SPD nennt Zwei-Prozent-Ziel der Nato abenteuerlich

Die Forderung der Nato, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigungszwecke auszugeben, hält die SPD für abenteuerlich. Im Gespräch mit ...

Rainer Arnold  und Frank Walter Steimeier

© Dirk Baranek / CC BY 2.0

SPD Union kündigt Verteidigungs-Konsens auf

Im Streit um die Reform der Parlamentsrechte bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr wirft die SPD dem Koalitionspartner Union einen "tiefen Bruch der ...

Weitere Schlagzeilen