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21.01.2010

China erklärt Wirtschaftskrise für beendet

Peking – Die chinesische Regierung hat die Wirtschaftskrise im Land für beendet erklärt. „Wir wurden zur ersten Volkswirtschaft, die sich von der globalen Krise in V-Form wieder erholt hat“, sagte der Sprecher des Statistischen Amtes, Ma Jiantang. Diese Einschätzung begründet China mit dem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes im Jahr 2009, dass die Regierung jetzt mit einem Wert von 8,7 Prozent angegeben hat. Im letzten Quartal lag Chinas Wirtschaftswachstum mit 10,7 Prozent sogar im zweistelligen Bereich. Ein wichtiger Aspekt dieser Entwicklung waren umfangreiche staatliche Konjunkturhilfen.

Die weltweite Wirtschaftskrise hatte das stark vom Export abhängige China schwer getroffen. Der Außenhandel war 2009 um 13,9 Prozent eingebrochen, im November aber wieder um 9,8 Prozent und im Dezember um überraschende 32,7 Prozent gestiegen. „Zuversicht und Vertrauen“ hätten die chinesische Industrie im vergangenen Jahr schließlich aus der Rezession steuern können, so Jiantang weiter. Für das Jahr 2010 erwartet die Volksrepublik Jiantang zufolge weitere Stabilität in der Wirtschaft sowie ein „relativ schnelles“ Wachstum. Dazu wolle China an seinem milliardenschweren staatlichen Konjunkturprogramm festhalten. Sollte sich die chinesische Wirtschaft weiterhin positiv entwickeln, könnte das Land in Zukunft Japan als zweitstärkste Wirtschaftskraft hinter den USA ablösen.

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