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25.01.2010

China dementiert Verwicklung in Hackerangriff

Peking – In der seit Tagen währenden Auseinandersetzung um den Hackerangriff auf den US-Suchmaschinenanbieter Google hat die chinesische Regierung die Vorwürfe einer Beteiligung scharf zurückgewiesen. „Jegliche offenen oder indirekten Anschuldigungen, dass die chinesische Regierung an Hackerangriffen beteiligt gewesen sei, sind völlig haltlos“, sagte ein Sprecher des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie. Der Sprecher betonte zudem, dass China seine Zensurmaßnahmen bei politischen Themen im Internet nicht ändern würde.

Der US-Internetriese Google hatte vor knapp zwei Wochen nach dem Bekanntwerden eines Hackerangriffs auf seine Dienste und aufgrund der langjährigen Zensur mit dem Rückzug aus China gedroht. Allerdings hatte das Unternehmen nie die chinesische Regierung für den Vorfall direkt verantwortlich gemacht. US-Außenministerin Hillary Clinton hatte vergangene Woche in einer Rede Staaten wie China, Nordkorea oder Tunesien als Beispiel für die Behinderung des freien Informationsflusses im Internet kritisiert. Im Zuge der Auseinandersetzung hatte Google auch die Markteinführung von zwei Android-betriebenen Mobiltelefonen verschoben. Das Unternehmen gab jedoch keine offizielle Begründung für die Verschiebung.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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