Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Panorama - newsburger.de

13.10.2010

Chemie-Unfall in Ungarn fordert weiteres Todesopfer

Budapest – Nach dem Chemie-Unfall im ungarischen Ajka ist die Zahl der Toten auf neun gestiegen. Das bestätigte der ungarische Katastrophenschutz am Mittwoch. Demnach ist ein durch Giftbrühe verätzter Bewohner aus Kolontar, dem am schlimmsten betroffenen Ort, seinen Verletzungen erlegen.

Währenddessen kam der Chef der Betreiberfirma der Aluminiumfabrik, Zoltán Bakonyi, wegen fehlender Verdachtsmomente wieder frei. Bakonyi war zuvor wegen des Verdachts der Gefährdung der Öffentlichkeit mit mehrfacher Todesfolge festgenommen worden. Überdies soll die Fabrik mit ihren 2.000 Arbeitern diese Woche wieder in Betrieb genommen werden.

Am 4. Oktober war im westungarischen Ajka hochgiftiger roter Schlamm aus dem Auffangbecken einer Aluminiumfabrik ausgelaufen und hatte 40 Quadratkilometer Land sowie zwei Flüsse verseucht. Bei dem Unglück waren zudem 150 Menschen verletzt worden.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/chemie-unfall-in-ungarn-fordert-weiteres-todesopfer-16223.html

Weitere Nachrichten

Kind

Symbolfoto © Alvesgaspar / CC BY-SA 3.0

Bericht Kind im Internet zum Verkauf angeboten

Ein Mädchen (8) aus Löhne (Kreis Herford) ist im Internet zum Verkauf angeboten worden. Das Kind gab an, das Inserat selbst aufgegeben zu haben. Nach ...

Daniela Katzenberger 2014

Katzenberger auf dem RTL-Spendenmarathon 2014 in Hürth © Michael Schilling / CC BY-SA 3.0

Daniela Katzenberger „Ich mache keine Werbung für irgendwelche Diät-Pillen“

Ein unseriöser Hersteller wirbt mit Daniela Katzenberger (30) für Schlank-Tabletten. Auf ihrer Facebook-Seite wehrt sich die TV-Blondine gegen diese ...

Flüchtlinge

© ververidis / 123RF Lizenzfreie Bilder

Zahlen der Bundespolizei 20.000 Migranten an deutschen Außengrenzen abgewiesen

An Deutschlands Außengrenzen ist in diesem Jahr etwa 20.000 Migranten die Einreise verweigert worden. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung" ...

Weitere Schlagzeilen