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Rentner

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12.04.2016

Chef der Rentenversicherung mahnt „Jetzt darüber reden, was nach 2030 geschehen soll“

Reimann regte „regelmäßige Monitoring-Berichte“ an.

Hannover – Der Chef der Deutschen Rentenversicherung, Axel Reimann, hat die Politik aufgefordert, schon „jetzt darüber zu reden, was nach 2030 geschehen soll“. Die Rentenversicherung brauche frühzeitig Klarheit über mögliche neue Zielgrößen bei Beitragssatz und Rentenniveau, sagte Reimann den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland (Dienstag-Ausgabe).

Im Augenblick sei Altersarmut kein Massenphänomen. Nur rund 2,5 Prozent der Rentner erhielten derzeit zusätzlich zu ihrer Rente Grundsicherung im Alter. Allerdings wüchsen in der näheren Zukunft neue Risikogruppen heran, dazu gehörten Langzeitarbeitslose und Niedriglohnempfänger.

Reimann regte „regelmäßige Monitoring-Berichte“ an, um transparent zu machen, in welchem Umfang sich die Bürger auch privat für das Alter abgesichert haben. Dies biete dann die notwendige Grundlage für weitere Reformschritte.

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