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„Kommerzielles Interesse bei „VroniPlag-Gründer

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05.08.2011

Jorgo Chatzimarkakis „Kommerzielles Interesse“ bei „VroniPlag“-Gründer

Heidingsfelder bietet auf „Xing“ unter anderem Plagiatsprüfung an.

Berlin – Der FDP-Europa-Abgeordnete Jorgo Chatzimarkakis, hat dem Gründer des Plagiats-Wikis „VroniPlag“ kommerzielle und parteipolitische Interessen vorgeworfen, nachdem dieser sich mit seinem Namen „geoutet“ hat. Der „Bild-Zeitung“ sagte Chatzimarkakis: „Es stellt sich die Frage, ob hinter diesen Aktivitäten nicht der Anspruch wissenschaftlicher Reinheit, sondern eher parteipolitisches und kommerzielles Interesse steht.“

Der Gründer der Internetplattform „VroniPlag“, Martin Heidingsfelder, hatte sich gestern erstmals mit seinem echten Namen „geoutet“. Er hatte unter dem Pseudonym „Goalgetter“ gemeinsam mit rund 20 weiteren anonymen Helfern Doktorarbeiten untersucht, die unter Plagiatsverdacht stehen. Dabei wurden auch Plagiate in der Doktorarbeit von Chatzimarkakis entdeckt. Sein Doktortitel wurde ihm daraufhin entzogen.

Bei Heidingsfeld handelt es sich der „Bild-Zeitung“ zufolge um einen selbstständigen Unternehmer aus Nürnberg. Er ist Mitglied der SPD. Auf seinem Profil im sozialen Netzwerk „Xing“ bietet der Programmierer unter anderem „Online-Umfragen, Online-Forschung, Begutachtung wissenschaftlicher Texte, Plagiatsprüfung“ an.

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