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16.07.2013

Center Automotive Research Autoabsatz verliert weltweit an Schwung

„Die europäische Krise infiziert damit die Wachstumsmärkte.“

Berlin – Das Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen reduziert seine Prognose für den weltweiten Automobilmarkt. Einer neuen CAR-Studie nach, die dem „Handelsblatt“ vorliegt, wächst der weltweite Automarkt langsamer als zuletzt vorhergesagt. Für 2013 rechnet CAR nur noch mit zwei Prozent Zuwachs. Damit würden in diesem Jahr weltweit 68,2 Millionen Neuwagen verkauft werden. In seiner Prognose zu Beginn des Jahres rechnete das Institut noch mit einem Plus von 2,6 Prozent.

In der neuen Einschätzung fehlen eine halbe Million Autos. Konnten bisher Märkte wie China, USA, Russland oder Brasilien die Einbrüche in anderen Regionen dämpfen, verlangsamten die rückläufigen Importe in Europa mittlerweile das Wirtschaftswachstum auch in China und Russland. „Die europäische Krise infiziert damit die Wachstumsmärkte“, beobachtet CAR-Chef Ferdinand Dudenhöffer.

Der CAR-Prognose zufolge sinkt der Absatz in Europa dieses Jahr um 5,1 Prozent auf 11,87 Millionen Autos. 2014 soll der Absatz europaweit auf 12,16 Millionen Autos steigen, aber der Markt erholt sich nur langsam.

„Im Jahr 2020 werden nach unserem Prognosemodell die Pkw-Verkäufe in Gesamt-Europa bei 14,4 Millionen Fahrzeugen liegen. Das ist das Niveau des Jahres 2009“, so der CAR-Chef.

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