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Celesio-Chef kritisiert Finanzminister Schäuble

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07.04.2012

Gesundheitssystem Celesio-Chef kritisiert Finanzminister Schäuble

Sparen allein sei keine Strategie.

Berlin – Der Chef des Arzneimittelhändlers und Apothekenbetreibers Celesio, Markus Pinger, hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) für seinen Griff in die Kassen der gesetzlichen Krankenversicherung kritisiert.

Aus Sicht des Finanzministers sei es zwar verständlich, dass dieser mit den Überschüssen der Krankenversicherung seinen Haushalt sanieren wolle. „Aber aus meiner Sicht ist es nicht im Interesse der Gesellschaft und des Gesundheitssystems, wenn uns außer Sparen nichts einfällt“, sagte Pinger der „Berliner Zeitung“ (Samstagausgabe). Sparen allein sei keine Strategie.

Stattdessen sollte das Geld in neue Ideen und Lösungen für das Gesundheitswesen investiert werden, sagte der Chef eines der größten deutschen Konzerne. „Wir haben eine historische Chance. Diese Überschüsse sind einmalig. Ich würde sie in die Verbesserung der Gesundheitsversorgung investieren“, sagte Pinger. Sinnvoll wären etwa mehr Mittel für die Gesundheitsvorsorge.

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