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CeBIT-Chef erwartet stabile Entwicklung

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17.01.2012

Messen CeBIT-Chef erwartet stabile Entwicklung

Hightech-Branche geht zuversichtlich in weltgrößte Computermesse.

München – Vor der weltgrößten Computermesse CeBIT demonstrieren die Veranstalter Optimismus. CeBIT-Chef Frank Pörschmann erwartet in diesem Jahr eine stabile Entwicklung für die Messe. Für eine genaue Prognose sei es noch zu früh. Die Indikatoren, die er bislang habe, seien aber positiv, sagte er am Dienstag in München bei einer Vorschau. Im vergangenen Jahr kamen rund 339.000 Besucher zu den 4.200 Ausstellern.

Auch die Hightech-Branche geht zuversichtlich in die Messe. Die Startbedingungen seien hervorragend, erklärte der Branchenverband der IT- und Telekommunikationswirtschaft Bitkom. Im laufenden Jahr rechne die Mehrheit der Unternehmen mit steigenden Umsätzen. Bitkom-Geschäftsführer Thomas Mosch bekräftigte die Prognose, dass die Branche in Deutschland mit einem Wachstum von 2,2 Prozent rechne.

Die CeBIT in Hannover dauert in diesem Jahr vom 6. bis 10. März. Leitthema ist “Managing Trust – Vertrauen und Sicherheit in der digitalen Welt”. Dieses Thema ziehe sich überall durch, sagte Pörschmann.

Vertrauen fehlt dabei bei vielen Internetnutzern. Einer repräsentativen Umfrage zufolge halten nur 42 Prozent ihre Daten im Internet für sicher oder sehr sicher, wie Bitkom-Geschäftsführer Mosch sagte. Dagegen halten 43 Prozent sie für eher unsicher und 12 Prozent sogar für völlig unsicher.

Als weitere wichtige Themen nannte Pörschmann die Verarbeitung extrem großer Datenmengen, mobile Anwendungen, Soziale Netzwerke und die “Cloud”, also ausgelagerte Rechenleistungen.

Besonders starkes Wachstum prognostizierte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte dem Markt für Tablet-Computer. Die Verkäufe würden sich in den kommenden vier Jahre vervierfachen. Der Trend gehe hier klar zum Zweitgerät. Zusammen mit zusätzlichen Medienangeboten werde dies das Volumen der übermittelten Daten nach oben treiben. Bis 2015 werde es sich ebenfalls vervierfachen. Den größten Anteil daran werde der mobile Datenverkehr haben.

Diese Entwicklung werde die Diensteanbieter vor ernsthafte Probleme stellen, erklärten die Wirtschaftsprüfer. Sie erwarteten, dass die Anbieter deswegen versuchten, Flatrates mit unbegrenzter Datenmenge einzuschränken. An ihre Stelle würden gedeckelte Flatrates treten.

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