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Johanna Wanka

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11.05.2017

CDU Wanka will ethische Debatte über künstliche Intelligenz

Technik sollte dem Menschen dienen, ihn aber nicht entfremden.

Berlin – Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat eine ethische Debatte im Zusammenhang mit den Fortschritten im Bereich der künstlichen Intelligenz gefordert.

„Wenn künstliche Intelligenz nun den nächsten Wahn, ja den Zwang zur Selbstoptimierung bringt, dann müssen wir etwas dagegen unternehmen. Solche ethischen Fragen müssen diskutiert werden“, sagte Wanka der „Welt“. Der beste Ort dafür seien die Hochschulen, so die Ministerin. „Und ich bin enttäuscht, dass das noch zu wenig geschieht und sie nicht ausreichend in die Gesellschaft ausstrahlen.“

Wenn Parkinsonpatienten ein Implantat helfe, ihre Motorik wieder kontrollieren zu können, dann sei das eine großartige Sache. „Wenn es aber dazu dient, gesunde Menschen zu optimieren und damit den gesellschaftlichen Leistungsdruck noch einmal zu steigern, dann ist das ethisch höchst fragwürdig“, sagte die CDU-Politikerin. Technik sollte dem Menschen dienen, ihn aber nicht entfremden.

Wanka gab sich überzeugt, dass die Entwicklungen die Definition von Arbeit grundlegend verändern werde. „Der Wechsel von Arbeit und Bereitschaft muss neu gedacht werden. In ein paar wenigen Berufen kennt man das schon immer, aber nun wird das ein breites gesellschaftliches Phänomen, das eine neue Definition von Arbeit und Freizeit verlangt.“

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