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Tabletten

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18.01.2014

CDU „Pille danach“ weiterhin nur mit Rezept

Das Patienten-Arztgespräch hat eine hohe Bedeutung.“

Berlin – In der Debatte um die „Pille danach“ hat die CDU bekräftigt, dass sie gegen eine Rezeptfreiheit ist. Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung und Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Karl-Josef Laumann (CDU), sagte der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.): „Das Patienten-Arztgespräch hat eine hohe Bedeutung, um die Qualität sicherzustellen – und ist durch nichts Vergleichbares zu ersetzen.“

Eine ärztliche Versorgung sei durch ärztlichen Bereitschaftsdienst und die Krankenhausambulanzen auch an Wochenenden sichergestellt.

Der Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht hatte am vorigen Dienstag dafür votiert, die „Pille danach“ mit dem Wirkstoff Levonorgestrel rezeptfrei zu vertreiben. Zugleich erfuhr die F.A.S., dass katholische Kliniken noch immer in vielen Fällen keine „Pille danach“ verschreiben.

Bei Frauen, die nicht Opfer einer Vergewaltigung wurden, liege es im Ermessen des Arztes, ob er eine „Pille danach“ verschreibe, sagte Bernadette Rümmelin, eine Geschäftsführerin des katholischen Krankenhausverbandes. Es gebe keine einheitliche Vorgabe.

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