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29.09.2015

CDU Laumann gegen Lockerung des Mindestlohns für Flüchtlinge

Die Debatte sei „überflüssig wie ein Kropf“.

Berlin – Der Chef des CDU-Arbeitnehmerflügels, Karl-Josef Laumann, hat sich gegen eine Lockerung des Mindestlohns für Flüchtlinge gewandt. „Die Debatte über Ausnahmen vom Mindestlohn für Flüchtlinge ist überflüssig wie ein Kropf“, sagte Laumann der „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

„Eine generelle Ausnahme für Flüchtlinge würde zu einem Druck auf die Löhne nach unten führen. Flüchtlinge und andere Arbeitssuchende würden um Niedriglohnjobs konkurrieren. Das spaltet unsere Gesellschaft und erschwert Integration.“

Neben Laumann sprach sich auch die Grünen-Sprecherin für Arbeitsmarktpolitik, Brigitte Pothmer, gegen eine Lockerung des Mindestlohns für Flüchtlinge aus. „Flüchtlinge würden so dem Vorwurf ausgesetzt, mit Dumpinglöhnen die Arbeitsmarktchancen einheimischer Bewerber zu schmälern. Das ist reines Gift für das gesellschaftliche Klima“, erklärte die Grünen-Politikerin am Dienstag mit Blick auf Forderungen des CDU-Wirtschaftsrats, der sich für eine Lockerung ausgesprochen hatte.

„Wenn die CDU wirklich etwas für den besseren Arbeitsmarkteinstieg von Flüchtlingen tun möchte, dann soll sie endlich ihren Widerstand gegen die Abschaffung der bürokratischen Vorrangprüfung aufgeben“, forderte Pothmer.

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