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Bundeswehrsoldaten in Schützenpanzer "Marder" bei Einsatz in Afghanistan

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29.09.2015

CDU Jung will Abzugsdatum aus Afghanistan überprüfen

Das Beispiel Irak zeige, dass ein zu früher Abzug „katastrophale Folgen“ haben könne.

Berlin – Nach der Eroberung der afghanischen Provinzhauptstadt Kundus durch die radikal-islamischen Taliban stellt die Unionsfraktion im Bundestag den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan infrage.

„Wir müssen prüfen, ob wir das Abzugsdatum halten können, denn wir müssen ein stabiles Afghanistan hinterlassen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Franz Josef Jung (CDU), dem „Tagesspiegel“. Das Beispiel Irak zeige, dass ein zu früher Abzug „katastrophale Folgen“ haben könne, warnte der CDU-Politiker.

Es dürfe nicht sein, „dass die Bundeswehr mehr als 50 Soldaten verliert, damit anschließend die Taliban wieder die Macht übernehmen“, so der frühere Verteidigungsminister weiter. „Deshalb darf die Option eines längeren Verbleibs einer erheblichen Präsenz internationaler Streitkräfte und damit auch der Bundeswehr über das Jahr 2016 hinaus nicht ausgeschlossen werden.“

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