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Willsch fürchtet um Top-Rating Deutschlands

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14.01.2012

Rating Willsch fürchtet um Top-Rating Deutschlands

Nach Ansicht von Willsch zeigt die Herabstufung Frankreichs Endlichkeit der Rettungsschirmpolitik.

Düsseldorf – Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch stellt angesichts der Herabstufungen von neun Euro-Ländern durch die Ratingagentur Standard & Poor´s das bisherige Euro-Krisenmanagement infrage. “Es muss endlich Schluss gemacht werden mit dem abwegigen Vorhaben, Länder ganz vom Finanzmarkt zu nehmen und vollständig über Hilfsmechanismen mit Schuldenvergemeinschaftung zu refinanzieren”, sagte Willisch der Onlineausgabe des “Handelsblatts”. “Sonst verlieren wir als Deutsche auch noch unser Top-Rating.”

Nach Ansicht von Willsch zeigt insbesondere die Herabstufung Frankreichs die Endlichkeit der Rettungsschirmpolitik. Die höchste Bonitätsstufe für Anleihen des Euro-Rettungsfonds EFSF sei jetzt nur zu halten, wenn die wenigen verbliebenen dreifach A bewerteten Länder ihre Bürgschaftsanteile erheblich erhöhten, im wesentlichen also Deutschland.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler sagte, allein die Herabstufung von Frankreich und Österreich führe dazu, dass Deutschland nicht mehr rund 40 Prozent, sondern fast 75 Prozent zum dreifach A des Euro-Rettungsfonds EFSF beitrage. Der deutsche Garantierahmen von 211 Milliarden Euro werde daher nicht ausreichen. “Das wird auf Dauer auch das deutsche Rating belasten”, sagte Schäffler “Handelsblatt Online”.

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