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30.03.2011

CDU-Generalsekretär Gröhe kritisiert Wirtschaftsflügel der Union

Berlin – Der Generalsekretär der CDU, Hermann Gröhe, hat die Kritik des Wirtschaftsflügels der Union, die Regierung gebe mit dem Atom-Moratorium nur Stimmungen nach, abgewiesen und sich in scharfer Form gewehrt. „Es ist schon seltsam. Es sind zum Teil die Gleichen, die uns raten, bei der Kernenergie die Ängste der Bevölkerung als Hysterie abzutun, die sich gleichzeitig beim Thema Euro zum Lautsprecher von Ängsten machen. Das passt nicht zusammen“, sagte Gröhe gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“.

Im Weiterem äußerte sich der Politiker selbstkritisch über die Laufzeitverlängerungen der schwarz-gelben Koalition: „Mancher wollte eher lange Laufzeiten, weil er auf eine spätere Renaissance der Kernenergie hoffte, und sah mit manchen Liberalen in der Laufzeitverlängerung gerade eine Art Mutprobe.“ Dies würde die Argumentation der CDU bis heute schwer belasten, so Gröhe.

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