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CDU-Energieexperte findet Meldestelle lächerlich

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03.05.2012

Spritpreise CDU-Energieexperte findet Meldestelle lächerlich

Wurzel des Übels liege darin, dass etwa 90 Prozent des weltweiten Ölhandels spekulativ seien.

Osnabrück – Selbst ein Energieexperte der Union kritisiert die Einrichtung einer Meldestelle für Kraftstoffpreise. Das Bundesvorstandsmitglied der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU, Günter Reisner, nannte die angekündigten staatlichen Maßnahmen zur Spritpreissenkung in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ „fadenscheinig, wirkungslos und lächerlich“.

Reisner sagte, die Wurzel des Übels liege darin, dass etwa 90 Prozent des weltweiten Ölhandels spekulativ seien. Von den dadurch in die Höhe getriebenen Preisen profitiere auch der deutsche Staat über die Mehrwertsteuer.

Die Bundesregierung hatte am Mittwoch beschlossen, eine „Markttransparenzstelle“ zu schaffen, der die Energiekonzerne Informationen über Einkaufs- und Verkaufspreise sowie Kapazitäten und Produktionskosten geben müssen.

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