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Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee

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14.02.2015

CDU Demirbüken-Wegner für breitere Auseinandersetzung mit Islam

„Der Islam ist fast immer nur dann Thema, wenn etwas Schreckliches passiert.“

Berlin – Angesichts der Debatte über den Stellenwert des Islam in Deutschland hat das CDU-Präsidiumsmitglied Emine Demirbüken-Wegner gefordert, eine breitere Auseinandersetzungen mit den Inhalten der Religion gefordert.

„Der Islam ist fast immer nur dann Thema, wenn etwas Schreckliches passiert – wenn es einen Anschlag gibt, wenn der IS oder Al-Qaida im Namen der Religion mordet. Dadurch entsteht der falsche Eindruck, der Islam stehe für Vernichtung und Krieg“, sagte Demirbüken-Wegner der „Berliner Zeitung“ (Samstagsausgabe). „Diesen Eindruck gilt es zu verändern.“

Nötig seien dazu unter anderem islamischer Religionsunterricht an Schulen und islamwissenschaftliche Lehrstühle an Hochschulen.

Das eher negative Bild vom Islam habe auch viel mit Versäumnissen zu tun. „Wenn man mit dem Islam offensiver umgegangen wäre als vor 50, 60 Jahren die Gastarbeiter kamen, hätten wir heute eine andere Atmosphäre“, sagte die CDU-Politikerin.

Die Union debattiert seit Wochen über den Satz „Der Islam gehört zu Deutschland„, den Bundeskanzlerin Angela Merkel nach dem Anschlag auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ wiederholt hatte.

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