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Carsten S. gesteht Lieferung der NSU-Tatwaffe

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23.02.2012

Zwickauer Terrorzelle Carsten S. gesteht Lieferung der NSU-Tatwaffe

Im Jahr 2000 brach er die meisten Kontakte in die rechtsradikale Szene ab.

Berlin – Der mutmaßliche Terrorhelfer Carsten S. hat offenbar gestanden, der Zwickauer Terrorzelle ihre wichtigste Tatwaffe gebracht zu haben. Dies berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Freitagsausgabe). Mit der tschechischen Ceska sollen die Terroristen mindestens neun Morde verübt haben.

Carsten S. war den Ermittlungen zufolge zeitweise der wichtigste Kontaktmann der im Januar 1998 in Jena abgetauchten Terroristen. Im Jahr 2000 brach er die meisten Kontakte in die rechtsradikale Szene ab. Kurz nachdem ein Zeuge die Strafverfolger Ende Januar auf seine Spur gebracht hatte, wurde er verhaftet. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

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