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Frauke Petry AfD 2015

© Olaf Kosinsky / CC BY-SA 3.0 DE

04.06.2016

Flüchtlingshilfe Caritas-Präsident weist AfD-Vorwurf der Bereicherung zurück

Prälat Neher: „Das ist bösartiger Unsinn“.

Osnabrück – Im Streit um die Flüchtlingsarbeit der Kirchen hat Caritas-Präsident Peter Neher den von der rechtspopulistischen AfD erhobenen Vorwurf der Bereicherung zurückgewiesen. In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag) sagte Prälat Neher: „Das ist bösartiger Unsinn und geht völlig an der Realität vorbei.“

Die Caritas habe genauso wie andere Wohlfahrtsverbände staatliche Mittel für die Flüchtlingshilfe bekommen, um Mitarbeiter in der Asylberatung oder für die Betreuung in den Unterkünften einzustellen. Zusätzlich hätten die Kirche und ihre Caritas „beträchtliche Eigenmittel“ für die Arbeit mit Flüchtlingen eingesetzt.

Neher sagte: „Die Vorstellung, wir würden uns hier bereichern, zeigt eine äußerst geringe Kenntnis der Fakten oder soll bewusst in die Irre führen.“ Summen zu den staatlichen Hilfen oder zu eigenen Anteilen nannte die Caritas nicht.

AfD-Politiker, darunter die Vorsitzende Frauke Petry (Foto), hatten den Kirchen und ihren Wohlfahrtsverbänden vorgeworfen, bei ihrem Engagement eigene Interessen zu verfolgen, um sich staatliche Mittel zu sichern.

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