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07.04.2010

Bundesweit 13.000 Selbstanzeigen von Steuersündern

Berlin – Den Finanzbehörden liegen bundesweit etwa 13.000 Selbstanzeigen von Steuersündern vor. Das berichtet die „Rheinische Post“ auf Grundlage einer aktuellen Schätzung der Deutschen Steuergewerkschaft. Die Anzeigen würden Mehreinnahmen von „deutlich mehr als einer Milliarde Euro“ in die Staatskassen spülen, so Gewerkschafts-Chef Ondracek.

Die meisten Selbstanzeigen kämen von Bürgern aus Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen. In der Pro-Kopf-Betrachtung liege auch die Hansestadt Hamburg weit vorn. Die Steuergewerkschaft kritisierte Pläne der Union, die Regeln bei Selbstanzeigen zu verschärfen. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion will für Steuersünder die Verzugszinsen deutlich erhöhen. „Dann wäre die Selbstanzeige nicht mehr attraktiv genug“, sagte Ondracek.

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