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04.11.2009

Bundeswehr Bundeswehrverband gegen mehr Soldaten in Afghanistan

Berlin – Der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Ulrich Kirsch, lehnt eine Aufstockung des Truppenkontingents der Bundeswehr in Afghanistan ab. „Für die Anhebung der Mandatsobergrenze sehe ich im Moment keine Notwendigkeit“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

„Das richtige Vorgehen ist, wirklich mal zu bilanzieren, wo wir in Afghanistan stehen – und zwar ohne Schönfärbung. Auf Grundlage dieser Erkenntnisse müssen die Schlussfolgerungen gezogen werden“, so Kirsch. Das gelte nicht nur für den militärischen Anteil, sondern insbesondere für den zivilen Anteil.

Die Bundesregierung will das Mandat, das eine Obergrenze von 4500 Soldaten vorsieht, bis zum 13. Dezember zunächst unverändert verlängern. Nach der geplanten internationalen Afghanistan-Konferenz, so heißt es aus der Koalition, werde man die Anhebung der Obergrenze im Rahmen eines neuen Mandats prüfen.

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