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16.04.2010

Bundeswehrsoldaten starben durch Sprengfalle

Kabul – Die vier deutschen Bundeswehrsoldaten sind in Afghanistan durch einen Sprengsatz sowie den Beschuss eines Fahrzeugs ums Leben gekommen. Das berichtet die „Bild-Zeitung“ unter Berufung auf ein internes Papier der Bundeswehr. Demnach waren die deutschen Soldaten an der Operation „Taohid II“ beteiligt und hielten gegen 14.30 Uhr afghanischer Zeit vor der so genannten „Dutch Bridge“. Laut Bundeswehrangaben wurde gegen das Fahrzeug der Deutschen ein Sprengstoffanschlag durchgeführt, bei dem drei deutsche Soldaten getötet und fünf verletzt wurden.

Bislang war von einem Raketenbeschuss die Rede gewesen. Die Soldaten befanden sich sowohl im angesprengten Fahrzeug als auch außerhalb des Eagle IV. Laut dem internen Bundeswehrpapier kam es zwischen 18.15 Uhr und 18.30 Uhr zu weiteren Zwischenfällen. Dabei wurden deutsche Bergungskräfte des Logistischen Unterstützungsbataillons im Raum Baghlan beschossen. Bei einem ersten Angriff gab es zunächst keine Verletzten.

Gegen 18.30 Uhr traf es allerdings eine zweite deutsche Marschkolonne, bestehend aus weiteren Bergungskräften. Bei einem Beschuss wurde das Fahrzeug des beweglichen Arzttrupps (BAT) getroffen und der sich im hinteren Teil des Wagens befindliche Arzt getötet. Die beiden Soldaten im Führerhaus des Fahrzeugs blieben unverletzt.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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