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Bundeswehrsoldaten

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18.08.2013

Bundeswehr Zahl ungewollter Schussabgaben stark angestiegen

Insgesamt lösten sich von 2008 bis 2013 474 Schüsse ungewollt.

Berlin – Die Zahl ungewollter Schussabgaben bei der Bundeswehr hat sich seit 2008 fast verdoppelt und bei den Auslandseinsätzen sogar verdreifacht – von 19 im Jahr 2008 auf 61 im Jahr 2012. Insgesamt lösten sich von 2008 bis 2013 474 Schüsse ungewollt aus Bundeswehrwaffen. Dies geht laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Focus“ aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour hervor.

Das Ministerium dagegen schreibt auf seiner Internetseite von einem „gleichbleibenden Niveau“, vergleicht aber nur die Zahlen von 2011 bis 2013. Die Ursachen würden überprüft, heißt es. Mangelnde Ausbildung sei aber auszuschließen.

„Es ist empörend, dass das Verteidigungsministerium das Problem herunterspielt, statt etwas dagegen zu tun“, sagte Nouripour zu „Focus“.

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