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Bundeswehrsoldat in Afghanistan

© dts Nachrichtenagentur

28.04.2012

Bundeswehr G36-Gewehr wird erneut untersucht

Probleme mit dem G36 stellen aus militärischer Sicht einen erheblichen Mangel dar.

Berlin – Die Bundeswehr hat aufgrund der Probleme mit dem Gewehr G36 weitere Untersuchungen veranlasst. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung wird das Standard-Gewehr der Bundeswehr von der Wehrtechnischen Dienststelle erneut überprüft. Bis Ende Mai sollen laut „Bild“-Zeitung Ergebnisse vorliegen, ob es mit dem Gewehr tatsächlich Probleme gibt.

Zuletzt hatten Berichte aus dem Verteidigungsministerium für Aufregung gesorgt, nachdem das Gewehr im Ernstfall versagen kann. In einem an den Verteidigungsminister gerichteten internen Schreiben heiße es, dass die Probleme mit dem G36 „aus militärischer Sicht einen erheblichen Mangel darstellen und von erheblicher Einsatzrelevanz sind“.

In einer Bewertung heißt es laut „Bild“: „Alle bisher untersuchten 89 G36 zeigen im heiß geschossenen Zustand eine Veränderung des mittleren Treffpunkts und eine Aufweitung des Streukreises derart, dass ein Gegner in einer Entfernung von 200 Metern nicht mehr sicher bekämpft werden kann. Dieser Sachverhalt stellt aus militärischer Sicht einen erheblichen Mangel an der Waffe dar.“

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