Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt newsburger.de

06.12.2009

Bundeswehr-Luftschlag Angehörige wollen vor Internationalen Gerichtshof ziehen

Kabul/Den Haag/Berlin – Die Angehörigen der Opfer des von der Bundeswehr befohlenen Luftangriffs auf zwei Tanklaster in Afghanistan hat möglicherweise ein juristisches Nachspiel. Die Angehörigen prüfen eine Klage vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag, berichtet das ARD-Magazin „Bericht aus Berlin“. Bei dem Angriff waren am 4. September nahe Kundus nach unterschiedlichen Angaben bis zu 142 Menschen oder möglicherweise auch mehr getötet worden, darunter viele Zivilisten. Ein Angehöriger wird in der Sendung mit den Worten zitiert, eine Entschuldigung der Deutschen Regierung reiche nicht aus. „Was sie getan haben, ist auch international nicht akzeptabel.“

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/bundeswehr-luftschlag-angehoerige-wollen-vor-internationalen-gerichtshof-ziehen-4470.html

Weitere Nachrichten

Cem Özdemir Grüne 2013

© gruene.de / Sedat Mehder / CC BY 3.0

Grüne Özdemir fordert „klare Kante“ gegen Erdogan-Anhänger

Angesichts der jüngsten Großkundgebung für den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in Oberhausen hat Grünen-Chef Cem Özdemir die SPD und die Union ...

Neonazi

© Marek Peters / marek-peters.com / GFDL 1.2

Niedersachsen Zahl rechter Straftaten erneut gestiegen

Die Zahl rechter Straftaten in Niedersachsen ist 2016 erneut gestiegen. Laut "Neuer Osnabrücker Zeitung" (Samstag) verzeichnete die Polizei 1622 Delikte ...

Frankfurt IG Metall

© Epizentrum / CC BY 3.0

IG Metall NRW Arbeitsplätze bei Opel in Bochum nicht gefährdet

Die IG Metall in NRW bereitet sich auf den Verkauf von Opel an den französischen Automobilkonzern PSA vor. "Wir müssen intern bewerten, ob der Deal mit PSA ...

Weitere Schlagzeilen