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30.06.2010

Bundesversammlung wählt Nachfolger von Köhler

Berlin – Einen Monat nach dem Rücktritt von Horst Köhler wählt die Bundesversammlung heute Mittag in Berlin einen neuen Bundespräsidenten. Insgesamt vier Kandidaten stellen sich dem Votum der 1.244 Wahlleute. Als Favorit gilt der Kandidat von Union und FDP, der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff. Der Sieg des Regierungskandidaten gilt als sicher, gefährlich könnte Wulff nur Joachim Gauck, Kandidat von Rot-Grün, werden.

Die Kandidaten der Linkspartei, Luc Jochimsen, und der rechtsextremen NPD, Frank Rennicke, gelten als „Zählkandidaten“ und haben keine Chancen. Für Schwarz-Gelb wäre alles andere als ein Sieg von Wulff im ersten Wahlgang bereits eine Niederlage. Die Regierungskoalition schickt insgesamt 644 Delegierte in die Bundesversammlung, 21 mehr als die absolute Mehrheit (623 Stimmen). Rot-grün kommt auf 462 Wahlleute, die Linkspartei besitzt 124 Sitze. Zudem gehören der Bundesversammlung noch zehn Vertreter der Freien Wähler, drei Delegierte der NPD und eine Wahlfrau des Südschleswigschen Wählerverbands (SSW) an.

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