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64. FDP-Bundesparteitag

© FDP-Parteitag, über dts Nachrichtenagentur

15.09.2013

Bundestagswahl FDP setzt auf massive Zweitstimmenkampagne

„Schwarz-Gelb ist durch geschicktes Stimmensplitting wählbar.“

Berlin – Eine Woche vor der Bundestagswahl versucht die FDP mit einer massiven Zweitstimmenkampagne die entscheidenden Stimmen für den Einzug ins Parlament zu holen.

Am Samstag verschickte die Parteizentrale nach Informationen von „Bild am Sonntag“ an 80 ihrer Kandidaten in besonders umkämpften Wahlkreisen eine E-Mail. Darin regt die Parteispitze an, vor Ort mit dem Mitbewerber von CDU oder CSU ein „Stimmensplitting“ zu vereinbaren: Die Erststimme für den Unions-Kandidaten, die Zweitstimme für die FDP.

FDP-Generalsekretär Patrick Döring sagte „Bild am Sonntag“: „Schwarz-Gelb ist durch geschicktes Stimmensplitting wählbar. Mit dieser Aktion kämpfen wir für die Fortsetzung der Koalition.“ Jeder Kandidat soll selbst entscheiden, ob er seinem CDU-Kollegen vor Ort das Stimmensplitting anbietet.

In der CDU-Parteizentrale hält man wenig von der FDP-Initiative. Generalsekretär Hermann Gröhe sagte „Bild am Sonntag“: „Es bleibt dabei: Wir werben um jede Erst- und jede Zweitstimme. Zweitstimme ist Merkel-Stimme.“

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