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Bundesregierung zieht Mitarbeiter aus Behörden ab

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26.02.2012

Afghanistan Bundesregierung zieht Mitarbeiter aus Behörden ab

Regelung bis Klarheit über Vorfall herrscht – Insgesamt 50 Mitarbeiter betroffen.

Berlin – Die Bundesregierung hat am Sonntag deutsche Mitarbeiter in afghanischen Ministerien und Behörden abgezogen. Davon betroffen sind auch internationale Mitarbeiter, die im Auftrag Deutschlands tätig sind. Mit dieser Maßnahme reagiere die Bundesregierung auf den Vorfall im Kabuler Innenministerium, bei dem am Samstag zwei ranghohe US-Militärberater erschossen worden waren, hieß es am Sonntag vom Entwicklungsministerium.

Insgesamt betroffen seien rund 50 Mitarbeiter. Die Regelung gelte, bis hinreichend Klarheit über die Hintergründe des Vorfalls im Innenministerium bestehe. Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) erklärte, es handele sich um „eine reine Vorsichtsmaßnahme mit Augenmaß“. Die Sicherheit der Experten vor Ort habe oberste Priorität. Sobald sich die Lage wieder beruhigt habe, würden die betroffenen Mitarbeiter ihre Arbeit wieder aufnehmen.

Derzeit sind in Afghanistan rund 2000 Experten für die staatlichen Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit im Einsatz, davon sind 339 internationale Fachkräfte.

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