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Regierung will „glaubwürdigen Rettungsschirm

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28.03.2012

Euro-Schutzwall Regierung will „glaubwürdigen“ Rettungsschirm

„Keine Zahl für die Hilfen für angeschlagene Euro-Staaten hoch genug“.

Berlin – Die Bundesregierung hält nichts von der OECD-Forderung, die Euro-Rettungsschirme auf mindestens eine Billion Euro auszuweiten. Regierungssprecher Steffen Seibert wies am Mittwoch in Berlin darauf hin, dass erst einmal der neue Stabilitätsmechanismus ESM parallel zum EFSF-Rettungsschirm aufgebaut werden soll. Hier gehe es auch um die Glaubwürdigkeit der EU-Staaten, solche Hilfen auch finanziell unterlegen zu können, sagte er. Im übrigen sei es „bedauerlich“, dass offensichtlich keine Zahl für die Hilfen für angeschlagene Euro-Staaten hoch genug sei.

Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums wird der Euro-Schutzwall mit dem ab Sommer geplanten neuen ESM auf insgesamt 750 Milliarden Euro steigen. Die Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hält einen Abwehrschirm von „mindestens einer Billion Euro“ für notwendig, um eine glaubwürdige Brandmauer um die angeschlagenen Euro-Staaten zu ziehen.

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