Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Politik - newsburger.de

Fahnen von Deutschland und Großbritannien

© über dts Nachrichtenagentur

06.09.2017

Bundesregierung Brexit könnte Förderung ostdeutscher Regionen gefährden

Eventuell könnten auch die Höchstfördersätze weiter sinken.

Berlin – Die Bundesregierung fürchtet, dass der Brexit negative Auswirkungen auf die Förderung strukturschwacher Regionen vor allem in Ostdeutschland haben könnte. Das ergibt sich nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ (Mittwochsausgabe) aus dem Jahresbericht zum Stand der deutschen Einheit.

Im Kontext generell abnehmender Fördermittel heißt es da: „Hinzu kommt aktuell, dass mit dem Austritt Großbritanniens das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in der EU sinkt, die EU im Durchschnitt also rein statistisch „ärmer“, Deutschland dagegen rein statistisch „reicher“ wird. Dies, vor allem aber die im EU-Vergleich gute wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Regionen, könnte dazu führen, dass in Zukunft die deutschen Regionen in geringerem Maße als bisher von den europäischen Strukturfondsmitteln profitieren könnten.“

Eventuell könnten auch die Höchstfördersätze weiter sinken. Gefördert wird, wer beim Bruttoinlandsprodukts unter 75 Prozent des EU-Durchschnitts liegt. Wenn Großbritannien die EU verlässt, sinkt der Durchschnitt und Regionen, die bisher darunter liegen, könnten über die 75-Prozent-Grenze rutschen.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/bundesregierung-brexit-koennte-foerderung-ostdeutscher-regionen-gefaehrden-101333.html

Weitere Nachrichten

Auswärtiges Amt

© über dts Nachrichtenagentur

Auswärtiges Amt Deutscher in Türkei aus Haft entlassen

Einer der beiden deutschen Staatsbürger, die in der vergangenen Woche in der Türkei festgenommen wurden, ist wieder frei. Das teilte ein Sprecher des ...

Bogotá Kolumbien

© über dts Nachrichtenagentur

Kolumbien Regierung und ELN-Guerilla vereinbaren Waffenruhe

Die kolumbianische Regierung und die Guerillabewegung ELN haben eine bilaterale Waffenruhe vereinbart. Diese soll am 1. Oktober in Kraft treten und ...

Bootsflüchtlinge im Mittelmeer Archiv

© Marina Militare, über dts Nachrichtenagentur

Gutachten Libyens Mittelmeer-Einsatz verstößt gegen Völkerrecht

Libyen verstößt mit der Behinderung von Seenotrettern weit vor seiner Küste offenbar gegen das Völkerrecht. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten der ...

Weitere Schlagzeilen