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Kopftuchträgerinnen

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08.10.2014

Bundesratsinitiative Bayern will junge Asylbewerber bundesweit gleichmäßig verteilen

„Es drohen erhebliche Überlastungen unserer Jugendämter.“

München – Unbegleitete Minderjährige, die in Deutschland Asyl suchen, sollen bundesweit gleichmäßig auf die Länder verteilt werden: Eine entsprechende Bundesratsinitiative will Bayern nach einem „Bild“-Bericht (Mittwoch) am kommenden Freitag in die Länderkammer einbringen.

Demnach rechnet Bayern für 2014 mit mindestens 3.000 neu ankommenden unbegleiteten Minderjährigen. Das wären knapp sechsmal so viele wie im vergangenen Jahr, als 574 unbegleitete Jugendliche in Deutschland ankamen. Die bayerische Sozialministerin Emilia Müller sagte gegenüber der Zeitung: „Es drohen erhebliche Überlastungen unserer Jugendämter.“

Mit dem Entschließungsantrag wird der Bund aufgefordert, gemeinsam mit den Ländern ein bundesweites Verteilungsverfahren für unbegleitete Minderjährige festzulegen.

Ferner werde klargestellt, dass die Sicherstellung der humanitären Hilfe für unbegleitete Minderjährige eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die zu enormen Kostenbelastungen auch der Kommunen führe.

„Der Bund darf die Länder und die Kommunen auch bei den Jugendhilfekosten für unbegleitete minderjährige Asylbewerber nicht alleine lassen. Ich werde daher bereits diesen Freitag eine entsprechende Initiative in den Bundesrat einbringen“, erklärte Müller.

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