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11.07.2015

Bericht Bundespolizei greift erstmals 1.000 Flüchtlinge an einem Tag auf

Im Mittelpunkt stehe das Revier Passau.

Berlin – Erstmals hat die Bundespolizei am Mittwoch dieser Woche mehr als 1.000 Flüchtlinge an einem Tag bei der Einreise nach Deutschland aufgegriffen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Die steigenden Flüchtlingszahlen belasten die Bundespolizei an der bayerischen Grenze demnach so stark, dass sie nicht mehr von allen Flüchtlingen die Fingerabdrücke speichere. Im Mittelpunkt stehe das Revier Passau mit 250 bis 300 aufgegriffenen Flüchtlingen am Tag.

In den vergangenen Jahren hatten deutsche Politiker, darunter Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, immer wieder geklagt, dass Italien Tausende Asylbewerber nach Deutschland hatte ziehen lassen, ohne vorher ihre Fingerabdrücke zu speichern. Das Bundesinnenministerium teilte auf Anfrage mit, die aktuelle Praxis verstoße nicht gegen Gesetze.

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