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03.06.2011

Bundesnetzagentur erwartet Stromprobleme zu Pfingsten

Bonn – Die Bundesnetzagentur erwartet bereits zu Pfingsten Probleme beim Stromtransport. Der Präsident der Behörde, Matthias Kurth, führt dies auf die schwache Auslastung zu den Feiertagen zurück. Beim Ruhen der industriellen Produktion gerieten die Netze unter Stress, wenn gleichzeitig Strom aus Wind- und Sonnenanlagen an weit entfernten Standorten einfließe. Derzeit befänden sich die Stromnetze generell an ihrer Leistungsgrenze. Im Winter könne es hingegen vorkommen, dass stromintensive Produktionsstätten zeitweise abgeschaltet werden müssen. Da in dieser Zeit der Stromverbrauch hoch sei und die Zufuhr von Sonnenstrom eher gering ist.

Wegen des Atommoratoriums sind derzeit 8 der 17 deutschen Atomkraftwerke abgeschaltet und sollen nach dem Konzept der Regierung mit einer Ausnahme auch nicht wieder ans Netz gehen.

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