Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

14.06.2011

Bundesnetzagentur: Entgelte von First Mail missbräuchlich

Bonn – Die Entgelte der Post-Tochter First Mail sind nach Ansicht der Bundesnetzagentur missbräuchlich. Das erklärte die Behörde. Demnach habe die Agentur gemeinsam mit dem Bundeskartellamt „Verstöße gegen die Entgeltmaßstäbe und das Diskriminierungsverbot nach dem Postgesetz“ festgestellt.

„Die nach unseren Untersuchungen bei der First Mail vorliegende Kostenunterdeckung führt zu einer Beeinträchtigung der Wettbewerbsmöglichkeiten anderer Unternehmen, die nicht hinnehmbar ist“, so Bundesnetzagentur-Präsident Matthias Kurth.

„Die Deutsche Post hatte zwar Kostendeckung für First Mail ab dem Jahr 2011 prognostiziert. Dem konnte nach den anzulegenden Maßstäben aber nicht gefolgt werden.“

First Mail muss die Verstöße nun bis Ende August abstellen. Die Bundesnetzagentur hatte den Sachverhalt unter anderem aufgrund einer Wettbewerbsbeschwerde überprüft.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/bundesnetzagentur-entgelte-von-first-mail-missbraeuchlich-21647.html

Weitere Nachrichten

Ralf Jäger SPD

© SPD-Landtagsfraktion NRW / gemeinfrei

Bericht Immer mehr Klagen gegen neues NRW-Beamtenrecht

69 Beamte des Landes NRW sind bislang juristisch gegen die neue Dienstrechtsreform vorgegangen. Das geht aus einem neuen Bericht von NRW-Innenminister Ralf ...

Euroscheine Geld

© Friedrich.Kromberg / W.J.Pilsak / CC BY-SA 3.0

Sparkassenpräsident Strafzins ist nicht ausgeschlossen

Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), will einen Strafzins für Kleinsparer langfristig nicht ausschließen. "Auch ...

Rentner

© bstrupp / gemeinfrei / pixabay.com

DIW-Chef Fratzscher Höheres Rentenalter unvermeidbar

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hält eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters über 67 Jahre hinaus nach dem Jahr 2030 für unvermeidbar. "Die ...

Weitere Schlagzeilen