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Dämpfer für FC Bayern, Schalke und Gladbach

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04.02.2012

1. Bundesliga Dämpfer für FC Bayern, Schalke und Gladbach

Bayern, Schalke und Gladbach lassen Federn – Berlin und Stuttgart taumeln weiter durch die Liga.

Berlin – Kevin Großkreutz wollte sich das Treiben der Konkurrenz am Samstagnachmittag “in Ruhe auf der Couch” angucken. Und das, was der Dortmunder im Laufe des Samstag im warmen Wohnzimmer sah, dürfte ihm gefallen haben. Denn während Großkreutz und Borussia Dortmund am Freitagabend beim 2:0 in Nürnberg vorgelegt hatten, ließ die direkte Konkurrenz Federn.

Borussia Mönchengladbach mühte sich zu einem torlosen Remis in Wolfsburg, Revierkonkurrent FC Schalke nur zu einem 1:1 (0:1) gegen Mainz 05. Und am Abend stolperte auch der FC Bayern beim 1:1 (0:1) in Hamburg. So geht Dortmund als neuer Tabellenführer in die kommende Woche.

So richtig in Schwung kommt der FC Bayern in der Rückrunde nicht – trotz aller Kampfansagen in der Winterpause. Nach der Pleite zum Auftakt in Mönchengladbach und dem mühsamen Heimerfolg gegen den VfL Wolfsburg vergangene Woche mussten sich die Münchner im alten Nord-Süd-Klassiker beim Hamburger SV trotz Feldvorteilen mit einem Punkt zufriedengeben.

Der eingewechselte Ivica Olic glich den Rückstand durch Jacopo Sala (23.) Mitte der zweiten Halbzeit aus (71.). Der HSV zeigte sich nach dem 1:5 gegen Dortmund vor zwei Wochen einmal mehr verbessert und gab dem Gegner, gegen den er im ersten Heimspiel der Rückrunde noch so unter die Räder gekommen war, direkte Schützenhilfe.

In Gelsenkirchen wies die Torschussstatistik in der Halbzeitpause einen Wert von 10:0 aus – allerdings für die Mainzer Gäste. Thomas Tuchel hatte seine Mannschaft hervorragend eingestellt, Zidans Treffer nach 15 Minuten war schon zu diesem frühen Zeitpunkt nicht unverdient.

Doch wie schon eine Woche zuvor beim 4:1 in Köln sorgten Huub Stevens’ Einwechslungen in der Halbzeitpause für die Wende ins Schalker Spiel. Jurado und Jefferson Farfan brachten frischen Wind, Chinedu Obasi mit einer feinen Einzelleistung den Ausgleich (59.), mehr wollte trotz eines Dauersturmlaufs nicht mehr gelingen.

Dass die Mönchengladbacher vom Remis der Schalker und Münchner nicht profitierten, lag auch an Marco Reus. Der Stürmerstar der “Fohlen” vergab Mitte der zweiten Halbzeit eine hundertprozentige Torchance in einem Spiel, das erst im zweiten Abschnitt an Fahrt aufnahm und das die zusammengewürfelte Truppe der Gastgeber ebenso gut und gerne hätte gewinnen können. Immerhin stellte Felix Magath einen neuen Rekord auf: Der Ivorer Ibrahim Sissoko ist der 36. Profi, der in dieser Saison im Wolfsburger Trikot auflief – bemerkenswerter Bundesliga-Rekord.

In der Hauptstadt hat Hertha BSC ganz andere Sorgen, und mit ihm Neu-Trainer Michael Skibbe. Nach dem 0:1 (0:0) gegen Hannover heißt die ernüchternde Bilanz: Null Punkte aus drei Spielen, am Sonntagabend droht bei einem Kaiserslauterer Sieg gegen Köln der Absturz auf den Relegationsplatz. Und die Berliner sind in der Krise alleine, denn der zuletzt auch kriselnde VfB Stuttgart sicherte sich mit einem späten 2:2 (1:1)-Ausgleichstreffer in Leverkusen einen moralisch wichtigen Punkt. Kevin Großkreutz wird das egal sein, als Tabellenführer auf der Couch.

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