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Bundesländer zögern bei Rettung

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08.03.2012

Schlecker Bundesländer zögern bei Rettung

Lediglich das Saarland, Thüringen und Hamburg hätten die Bereitschaft für eine Beteiligung zu erkennen gegeben.

Stuttgart – Mehrere Bundesländer stehen staatlichen Finanzhilfen für die insolvente Drogeriemarktkette Schlecker reserviert gegenüber. Die „Stuttgarter Nachrichten“, sie habe Vertreter von 13 Bundesländern befragt und lediglich das Saarland, Thüringen und Hamburg hätten die Bereitschaft für eine Beteiligung zu erkennen gegeben. Die übrigen Länder wollten noch prüfen, ob die Voraussetzungen vorliegen, oder hätten skeptisch reagiert.

Der baden-württembergische Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) hatte Schlecker dem Blatt zufolge Bürgschaften für eine Transfergesellschaft versprochen. Das Angebot gelte auch für den Fall, dass sich ein seriöser Investor zur Rettung des Unternehmens findet.

Schlecker hat den Abbau von knapp der Hälfte der rund 25.000 Stellen angekündigt. Darüber hinaus soll die Hälfte der verbliebenen gut 5.000 Filialen schließen.

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