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25.02.2015

"Joint Cybercrime Action Task Force" Bundeskriminalamt zerschlägt Botnetz

Weltweit waren 3,2 Millionen Computersysteme Teil des Ramnit-Botnetzes.

Wiesbaden – Das Bundeskriminalamt (BKA) hat den in Deutschland gehosteten Teil der Netzinfrastruktur eines weltweiten Botnetzes von Cyberkriminellen zerschlagen. Die Deaktivierung war das Ergebnis von Ermittlungen in Großbritannien, Italien und den Niederlanden, teilte das BKA am Mittwoch mit.

Die Ermittlungen wurden von der Arbeitsgruppe „Joint Cybercrime Action Task Force“ bei Europol koordiniert und dabei von mehreren IT-Firmen unterstützt. Nach bisherigen Erkenntnissen des BKA waren weltweit 3,2 Millionen Computersysteme Teil des sogenannten Ramnit-Botnetzes.

Ein Botnetz setzt sich aus zahlreichen, mit Schadsoftware infizierten Rechnern zusammen. Innerhalb dieses Netzwerkes können die Cyberkriminellen die Computersysteme unbemerkt vom Nutzer übernehmen und beispielsweise persönliche Daten wie Passwörter und Bankinformationen stehlen oder den Antivirenschutz außer Kraft setzen.

„Das Ausmaß dieses Botnetzes, die Anzahl von über drei Millionen Geschädigten sowie die Internationalität des kriminellen Handelns unterstreicht, wie wichtig schlagkräftige nationale wie internationale Kooperationen der Strafverfolgungsbehörden, aber auch Allianzen mit der Wirtschaft sind“, sagte BKA-Präsident Holger Münch. „Nur so können wir die Bürgerinnen und Bürger vor Cyberkriminellen schützen.“

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