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Neuer Kartellverdacht gegen ThyssenKrupp

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28.02.2013

Bundeskartellamt Neuer Kartellverdacht gegen ThyssenKrupp

Geschäftsräume der Stahlsparte in Duisburg durchsucht.

Essen – Neuer Kartellverdacht gegen ThyssenKrupp: Das Bundeskartellamt hat am Donnerstag Geschäftsräume der Stahlsparte ThyssenKrupp Steel Europe in Duisburg durchsucht. Es bestehe der Verdacht von wettbewerbsbeschränkenden Absprachen im Bereich bestimmter Stahllieferungen für die Automobilindustrie in Deutschland, berichtete der Konzern unter Berufung auf den Durchsuchungsbeschluss.

Konzernchef Heinrich Hiesinger kündigte an, der Konzern werde die Behörde aktiv bei der Untersuchung unterstützen. Falls sich die Vorwürfe erhärte sollten, werde der Konzern hart durchgreifen. „Bei ThyssenKrupp gilt das Prinzip Null Toleranz“, sagte Hiesinger. Kartellverstöße würden in keiner Weise geduldet. „Wir als Vorstand erwarten von allen Führungskräften, dass sie in ihrem Verantwortungsbereich ordnungsgemäße Geschäftsprozesse sicherstellen, hinsehen und handeln.“ Wer hier nicht mitziehe, habe im Unternehmen nichts zu suchen.

Vor dem Hintergrund der laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Details genannt werden, hieß es in Essen.

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