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Bundeskanzlerin Angela Merkels Krisengipfel belastet die Finanzmärkte

© Deutscher Bundestag / Thomas Imo / photothek

17.08.2011

Merkel Bundeskanzlerin Angela Merkels Krisengipfel belastet die Finanzmärkte

Berlin – Das Ergebnis nach dem deutsch-französischen Gipfeltreffen am Dienstag hat sich auf die Finanzmärkte niedergeschlagen. Die Enttäuschung der Anleger hat am Mittwoch die Börsen in Fernost belastet. So ging in Tokio der 225 Werte umfassende Leitindex Nikkei mit einem Minus von 0,6 Prozent bei 9057 Zählern aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix Index schloss 0,3 Prozent tiefer bei 776 Zählern. Auch in Taiwan und Shanghai gaben die Kurse nach. Die Börsen in Hongkong, Singapur, Südkorea und Australien konnten dagegen zulegen.

Das sind keine Panikreaktion mehr“, sagte TD Securities-Stratege Roland Randall in Singapur. Die Märkte hätte hohe Erwartungen an das Treffen gehabt, die nun nicht erfüllt worden sind. Die von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy unterbreiteten Vorschläge seien kurzfristig keine große Hilfe, kritisierten die Händler.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hatten vorgeschlagen, dass sich die 17 Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone zweimal jährlich zu eigenen Gipfeln treffen und eine gemeinsame Wirtschaftsregierung angeregt.

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